Sehenswürdigkeiten
Auf dieser Seite haben wir für Sie einige lohnenswerte Ausflugsziele unserer schönen Heimat zusammen getragen. Genießen Sie das Kraichgau und die Umgebung - wir versprechen Ihnen: Sie werden es nicht bereuen, unsere schöne Hügellandschaft im Norden Baden-Württembergs besucht zu haben.
Melanchthon-Haus und mittelalterliche Altstadt in Bretten
Geburtshaus des Philipp Melanchthon:
eigentlich Philipp Schwartzerdt (* 16. Februar 1497 in Bretten; † 19. April 1560 in Wittenberg), war ein Philologe, Philosoph, Humanist, Theologe, Lehrbuchautor, neulateinischer Dichter und wurde als „Praeceptor Germaniae“ (Lehrer Deutschlands) bekannt. Neben Martin Luther wurde er als Reformator eine treibende Kraft der deutschen und europäischen kirchenpolitischen Reformation.
Kloster Maulbronn (Weltkulturerbe der UNESCO)
Das Kloste
r Maulbronn ist eine ehemalige Zisterzienserabtei am Ortsrand von Maulbronn an der südwestlichen Seite des Strombergs, der sich zwischen Schwarzwald und Odenwald erhebt. In der Nähe liegt die Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg. Es gilt als die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen. Hier sind alle Stilrichtungen und Entwicklungsstufen von der Romanik bis zur Spätgotik vertreten.
Die Anlage, die von einer geschlossenen Mauer umgeben ist, beherbergt heute unter anderem mehrere Restaurants, das Rathaus von Maulbronn, die Polizei und andere Verwaltungsämter. Außerdem ist sie der Standort eines evangelischen Gymnasiums.
Das Kloster Maulbronn ist seit Dezember 1993 Weltkulturerbe der UNESCO.
Auto- und Technik-Museum Sinsheim
Das Auto- und Technik Museum Sinsheim ist ein Museum im baden-württembergischen Sinsheim.
Das Muse
um wurde 1981 eröffnet. Heute hat es mehr als 3.000 Exponate auf einer Fläche von über 50.000 m² (Hallen und Freiluftausstellung, davon 30.000 m² Hallenfläche). Es zieht mehr als eine Million Besucher im Jahr an und hat 365 Tage im Jahr geöffnet. Das Museum ist mit dem Technik Museum Speyer verbunden, das sich ca. 30 Autominuten entfernt befindet. Auf dem Gelände gibt es gastronomische Einrichtungen wie ein Restaurant und einen Imbiss, Spielplätze, Fahr-/ Abenteuersimulatoren, eine Sprungbootanlage und einige Röhrenrutschen. Hinzu kommen ein Museumsshop, der mit einer großen Auswahl an Fachliteratur, Modellen, Andenken etc. aufwartet, und Räumlichkeiten für Tagungen und Feiern jeglicher Art, die das Museum zur Verfügung stellt.
Märchenwald Kürnbach
Ein Kinderfreizeitpark mitten im Wald - Nicht nur Geschichtenfans werden im Kraichgau –
Märchenwald voll auf ihre Kosten kommen. Seit 35 Jahren ist der Freizeitpark ein beliebtes Familienausflugsziel in Kürnbach bei Bretten. Inmitten des Kürnbacher Waldes führt auf dem einen Hektar großen Gelände ein Rundweg ins Märchenreich der Gebrüder Grimm. Auf dem Weg zu Rotkäppchen, Schneewittchen und die sieben Geißlein können die Kinder mit elektrischen Autos, Motorrädern und Lokomotiven herumdüsen. Wer es nostalgisch mag, kann das kleinste historische Dampfkarussell besteigen. Und weder Erwachsene noch Kinder werden die Fahrt auf der 250 Meter langen Gelände-Go-Kart-Bahn auslassen.
Lustig geht’s außerdem zu beim Hindernisbillard, dem sog. Pit-Pat-Spiel, das für die ganze Familie unterhaltsam ist. Und auf dem Abenteuerspielplatz mit der Riesenrutsche können sich die lieben Kleinen ebenso austoben wie bei der schnellen Waldmaus, eine Bahn mit Fahrzeugen, die sich nur durch Muskelkraft in Bewegung setzen. Viele im Schatten gelegene Sitzgelegenheiten sorgen dafür, daß man sich auch an heißen Sommertagen im Park wohl fühlt - Grillstelle inbegriffen.
Barock-Schloss Bruchsal
Das Schloss Bruchsal in der baden-württembergischen Stadt Bruchsal war einst Residenz der Fürstbischöfe von Speyer (als Ersatz für die in den Réunionskriegen zerstörte Bischofspfalz).
Das Bruchsaler Schloss im barocken Stil wurde ab 1720 auf Wunsch des Fürstbischofs Hugo Damian von Schönborn errichtet. Es handelt sich im Kern um eine Dreiflügelanlage, die auf Planungen des kurmainzischen Oberbaudirektors Maximilian von Welsch zurückgeht. Nach mehrfachen Planänderungen wurde das zentrale Treppenhaus durch Balthasar Neumann errichtet, der seit 1731 die Bauleitung übernommen hatte. Es gilt gemeinhin als eine der gelungensten Lösungen einer barocken Treppenanlage. Sein genialer Entwurf sieht im Herzen des Corps de Logis ein zweiläufiges, vom Kuppelsaal überfangenes Treppenhaus vor, das zu den beiden Festsälen des Schlosses führt. Der Fürstensaal ist der zur Stadt gelegene Festsaal. Der Marmor- oder Kaisersaal legt in Richtung des Gartens. Der Marmorsaal gehört zum architektonischen und programmatischen Zentrum der geistlichen Residenz.
Neben Neumann nahm der Lombardische Kunstmaler Giovanni Francesco Marchini seine Tätigkeit im Schloss auf. Er malt in den Jahren 1731 bis 1736 die Fresken der Intrada, der düsteren Grotte sowie den Gartensaal. Auch die Fassadenmalerei des Corps de Logis und der Orangeriebauten stammen aus der Hand Marchinis. Die Scheinarchitektur aufgemalter Wandvorsprünge ist von überragender Perfektion.
Die Innenausstattung im Stil des Rokoko wurde hauptsächlich unter Hugo Damians Nachfolger Franz Christoph von Hutten gefertigt. Die Fresken schildern in der Sprache der Mythologie eindrucksvoll Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Fürstbistums Speyer. Die Stuckaturen wurden erst 1755 von Johann Michael Feuchtmayer, die Fresken von Johannes Zick vollendet.
In den Jahren 1900 bis 1909 wurde die lange verlorene, farbige Fassadengestaltung als richtungweisender Akt der modernen Denkmalpflege von Fritz Hirsch wiederhergestellt. Die Schlossanlage umfasst zahlreiche Gebäudeteile, darunter das Damianstor und die Hofkirche. In den letzten Tagen des 2. Weltkriegs wurde das Schloss im Zuge der Luftangriffe auf die Stadt schwer getroffen und brannte aus; die Substanz des Treppenhauses überdauerte im Gegensatz zur Kuppel aber weitgehend die Zerstörungen. Der Mittelbau (Corps de Logis) wurde nach längeren Diskussionen um das Ob und Wie des Wiederaufbaus bis in die 1970er Jahre hinein als Museum rekonstruiert, der Kirchenflügel hingegen modern gestaltet.
Schmuckmuseum Pforzheim
Das Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus ist ein Museum zur Geschichte des Schmucks. Aufbauend auf im 19. Jahrhundert angelegten Sammlungen beherbergt das Museum heute Tausende von historischen Schmuckstücken: Originale aus fünf Jahrtausenden, von Beispielen aus vor- und frühgeschichtlichen Kulturen bis zum Schmuck der Gegenwart. Schwerpunkte bilden Kleinodien aus der griechischen und etruskisch-römischen Antike, aus der Renaissance und dem Jugendstil.
Es finden regelmäßig Sonderausstellungen statt.
Schloss mit Mausoleum in Gondelsheim
(aus http://www.badischewanderungen.de/Gondelsheim.htm)
Das Dorf Gondelsheim, zwischen Bruchsal und Bretten, glänzt mit einem der schönsten eklektizistischen Orte Badens, namentlich durch einen vor dem Dorfe angelegten Park, dessen Zierde drei feine Bauwerke verschiedenen Stiles. Was nun in Städten gang und gebe, nämlich Bauwerke verschiedener Epochen, jenen Städten stets größten Reiz verleihend, tritt dort als ein einziger Organismus, als gewachsene Struktur auf. Hier dagegen, im Schlosspark zu Gondelsheim wirkt alles durchaus künstlich angelegt, darum der Begriff eklektizistisch, ohne weiteres ein ergreifendes Schauspiel.
Der große Schlosspark, welcher zudem noch in einen benachbarten Wald übergeht, was der Anlage nurmehr zu weiterem Ansehen verhilft, begriffen neben dem eigenen Reize als glücklichste Bühne; als eine Bühne für drei Bauwerke, welche denselben sowohl eigene Geltung verschafft als auch, freilich je nach Perspektive, die die Anlage vollendende Gesamtschau. Wo jedes Gebäude für sich von Schönheit - das eine mehr, das andere weniger - bringt die vom Park umschlossene Gesamtschau erst das Besondere, das eigentliche Lob der merk-würdigen Komposition.
Betrachten wir also die Anlage, Gebäude für Gebäude. Habe man dabei, um die Lebendigkeit des ganzen nicht zu verfehlen, im Geiste das Singen und Lachen der Kinder, denen man in Gestalt einen Spielplatzes gleichfalls Rechte am Schlosspark einräumt. Verachte man das wilde Treiben nur nicht, denn als vielleicht wichtigstes überhaupt, vollendet sich darin das Malerische der Situation.
Das auffälligste der drei Bauwerke, gleichzeitig Hauptbestandteil des Arrangements das Douglas’sche Schloss. Erbaut im Jahre 1857, in einem romantischen, vor allem neugotischen Stil, erinnert es ohne weiteres an den englischen Tudor-Stil, und das nicht durch Zufall, vielmehr auf begründete Veranlassung des damaligen Schlossbesitzers. Jener nämlich, Graf Douglas, besaß schottische Wurzeln, wenngleich das Schicksal seine direkten Vorfahren den Umweg über Schweden machen lies, um von dort aus in Zeiten des 30jährigen Krieges in Bekanntschaft mit dem Hause Baden zu treten, welche endlich zu neuerlicher Übersiedlung Anlass. Wohl stand an dieser Stelle bereits seit Jahrhunderten ein Schlossbau, von welchem aber zugunsten des gotisierenden Neuanfangs nichts mehr sichtbar.
Der Anblick des Schlosses bereitet gerade im Zusammenhang mit dem umgebenden Park romantische Freuden. Seine schönste Partie ein Turm mit markanter Spitze, vor allem durch Wichhäuser an den Ecken des Daches. Von ihm ausgehend zwei Flügel, wie der Turm selbst aus ruhigem gelben Sandstein. Nach Durchquerung eines pittoresken neugotischen Tores, welches den Eingang in den Schlosspark gar glücklich markiert, stellt sich alsbald und in Längsrichtung der gefälligere der beiden vorgenannten Flügel entgegen, gleichzeitig der Eingangsflügel. Ein zweigeschossiger Giebelbau von sorgfältiger Detailsprache, ausgestattet mit zwei Vorbauten, schmuckreich aber erst im letzten Moment die Gefahr der Fassaden-Überladung bannend. Er zusammen mit dem Turm hinterlässt durchaus einen märchenhaften, zumindest lieb-verspielten Eindruck, so man gestattet ein Neuschwanstein im Kleinen - erst recht eine Geschmacksfrage also. Wie den meisten Bauten, welche im Historismus des 19. Jahrhunderts wohl penibel inszeniert, geht dem Schlosse die Ernsthaftigkeit durchaus ab, das Raue und die Strenge echter Gotik. 1906 fügte man noch einen Flügel im Jugendstil hinzu; er ergänzt auf niedrigerem Niveau.
Faustmuseum Knittlingen
(aus http://www.faust-museum.de/2326_DEU_WWW.php)
Alchemist, Astrologe, Wahrsager, Mediziner?
Wer war eigentlich Faust? Tatsache ist: Geboren wurde Georg Johann Faust um 1480 in Knittlingen. Den Geburtsort belegt unter anderem ein Kaufvertrag von 1542, in dem die Lateinschule neben dem Geburtshaus erwähnt wird - “neben dem Haus, allwo Fausten born”. Quellenmäßig bezeugt ist auch sein Auftreten und Wirken in verschiedenen Städten Deutschlands, so unter anderem in Bad Kreuznach als Schulleiter, für den Bischof von Bamberg als Astrologe sowie in Ingolstadt und Fürth.
Ein Zeitgenosse nannte ihn um 1507 “Magister Georg Sabellicus…, Quellbrunn der Nekromanten, Astrolog, Zweiter der Magier, Chiromant, Aeromant, Pyromant, Zweiter in der Hydromantie”.
Unter mysteriösen Umständen starb Georg Johann Faust um 1540 in Staufen im Breisgau. In der Chronik der Herren von Zimmern aus dem Jahre 1565 heißt es in diesem Zusammenhang bezeichnend, dass er vom Teufel geholt wurde. Die Legendenbildung ließ also nicht lange auf sich warten, und der historische Faust hielt mit allen Geheimnissen um seine Person Einzug in die Welt der Dichtung.
ZKM in Karlsruhe
Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe gilt als größte Einrichtung für Medienkunst weltweit. Es wurde 1997 in einem großen ehemaligen Fabrikgebäude eröffnet. In Kooperation mit der im gleichen Gebäude untergebrachten Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) dient es der Integration von Ausstellung, Aufführung und Produktion von Kunst unter Einbeziehung neuer Technologien. Es versteht sich als Plattform der Begegnung von Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Seit dem Tod des Gründungsdirektors Heinrich Klotz 1999 wird es von Peter Weibel geleitet.
Karlsruher Zoo
Auf einer Fläche von rund neun Hektar (mit Stadtpark 22 Hektar) zuzüglich dem Außengebiet Tierpark Oberwald mit einer Fläche von 18 Hektar leben rund 800 Tiere in 150 Arten.[1] Der Park wurde 1865 eröffnet und zählt damit zu den ältesten Zoos in Deutschland. Der Zoo soll schrittweise bis 2015 anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Zoos und des 300-jährigen Stadtjubiläums erweitert werden.
Karlsruher Schloß
Das Karlsruher Schloss wurde 1715 als Residenz des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach errichtet. Es diente bis 1918 als Residenzschloss der Markgrafen bzw. Großherzöge von Baden. Heute ist in dem Gebäude das Badische Landesmuseum und ein Teil des Bundesverfassungsgerichts untergebracht.
Baumeister des ursprünglichen Gebäudes war Jakob Friedrich von Batzendorf. Der erste Bau wurde teilweise aus Holz errichtet und musste bereits 1746 grundlegend saniert werden, wobei die Holzkonstruktionen durch einen Neubau in Stein ersetzt wurde. Das Schloss umfasste zwei Stockwerke sowie Mansarden im Dachgeschoss, an das Corps de Logis schlossen sich lange Seitenflügel an. Der siebenstöckige Turm(51m hoch) nördlich des Corps de Logis stand ursprünglich frei und war nur durch offene Holzgalerien mit dem Hauptbau verbunden.
Mit Beginn der Regentschaft von Karl Friedrich wurde das Schloss nach mehrfach geänderten Plänen von Balthasar Neumann durch den früheren Hofjunker Friedrich von Kesslau bis 1770 umgebaut. Auffälligste äußere Merkmale dieses Umbaus waren die größeren Fenster und Türen sowie die beiden Pavillonbauten zwischen dem Mitteltrakt und den Seitenflügeln der Anlage. Im Jahr 1785 erfuhr der Schlossturm durch Wilhelm Jeremias Müller eine Verkürzung und erhielt ein Kuppeldach.
Im Zuge der Märzrevolution wurde Großherzog Leopold 1849 vorübergehend aus dem Schloss vertrieben. Das endgültige Ende der Nutzung des Schlosses als Familienresidenz war mit der Abdankung des letzten badischen Monarchen Friedrich II. 1918 besiegelt.
Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Karlsruher Schloss im September 1944 durch Bombenangriffe aus und wurde als Badisches Landesmuseum wieder aufgebaut.